Versorgung, Beleuchtung & Freizeit - Alles soll smarter werden

Werden im Technologiepark Adlershof demnächst Fußgänger die Energie für die Straßenbeleuchtung erzeugen? Beim Spazieren gibt ein Mensch erstaunlich viel Energie ab: zwischen vier und acht Watt pro Schritt. Energie, die bisher verpufft ist, so aber umgewandelt und genutzt werden könnte.

Smarte Böden und Solarsofas – schon bald könnte das in der Wissenschaftsstadt Adlershof Wirklichkeit werden. Vorerst sind es einige der Ideen, die 14 Studierende der Technischen Universität Berlin (TU) für Adlershof vorgeschlagen haben. Sie erarbeiten im Auftrag der WISTA Management GmbH, der Betreibergesellschaft des Wissenschafts- und Technologieparks Adlershof, ein Smart City Informationskonzept für den Standort. Ziel ist es, durch intelligente Nutzung von Smart-City-Elementen die Erlebbarkeit und Sichtbarkeit von Hightech-Anwendungen vor Ort zu steigern.

„Unsere Antwort darauf ist ein Micro-Urbanes Labor“, sagt Lisa Kleinsimlinghaus, Masterstudentin Human Factors und eine Sprecherin des Projektes. Im April hat das studentische Projekt, das am Fachgebiet Mensch-Maschine-Systeme der TU Berlin angesiedelt ist, begonnen. „Wir haben drei Bereiche definiert, auf die wir uns konzentrieren. Das sind Versorgung, Beleuchtung, Information & Freizeit, die smarter werden sollen“, sagt Kleinsimlinghaus. Im ersten Schritt wurden Ideen gesammelt. Die reichen von solar beleuchteten Sitzmöbeln, an denen gleichzeitig das Smartphone oder Tablet aufgeladen werden kann, bis zu über Touchscreens bedienbare solare Wegweiser. Nachhaltig, intelligent und informativ sollen die neuen Elemente sein, den öffentlichen Raum attraktiver und sichtbarer machen. Bis Juli haben die Studierenden jetzt Zeit, ihr Konzept auszufeilen.

ANSPRECHPARTNER

Mirjam Landowski

Referentin der Geschäftsführung

Tel: 030 6392-2398

Email: landowski@wista.de