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Tempelhof Projekt GmbH: Symbiose zwischen Vergangenheit und digitaler Zukunft

In einer Stadt wie Berlin, Innovationstreiber, Technologiestandort und bei der Digitalisierung ganz vorn dabei, stellt sich häufig die Frage, wie historische und ikonische Gebäude in ein zukunftsfähiges Panorama passen. Mit dieser Herausforderung beschäftigt sich z. B.  die Tempelhof GmbH in Bezug auf die Gebäude und das Gelände des ehemaligen Tempelhofer Flughafens. Tempelhof ist weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt und ein  besonderes Stück deutscher und Berliner Geschichte: Vom 26. Juni 1948 an landeten hier etwa für ein Jahr über 277.000 Flugzeuge der US-Luftwaffe, um Deutschland trotz sowjetischer Blockaden unter anderem mit notwendiger Kohle, Medikamenten, Mehl und Trockenmilch zu versorgen. Am 30. Oktober 2008 wurde der Flughafenbetrieb auf diesem Gelände stillgelegt.    

Wie kann also die lange und wichtige Historie dieses Wahrzeichens gleichzeitig bewahrt und die weitreichenden Flächen des Geländes, der Hangars und des Flughafengebäudes für moderne Zwecke sinnvoll genutzt werden? 

Großes kreatives Potenzial während der Entwicklungsphase

Doch das Potenzial des ehemaligen Flughafens ist auf lange Sicht noch nicht vollständig ausgeschöpft. Nach Angaben der Diplom-Ingenieurin und Geschäftsführerin der Tempelhof GmbH, Jutta Helm-Wenzler, ist noch viel mehr geplant: "Der Flughafen Tempelhof ist einer der Zukunftsorte in Berlin. Diese Zukunftsorte bestehen aus elf sehr heterogenen Innovationsstandorten in Berlin in unterschiedlichen Entwicklungsstadien. Sie werden von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Privatwirtschaft in ihrer Vernetzung und Profilierung unterstützt. Bei Tempelhof geht es um die experimentelle Nutzung im Kreativbereich, um kreative Angebote für das Arbeiten in der Zukunft. Dies kann auch bedeuten, Lösungen im Bereich der intelligenten Technologien zu erarbeiten oder zu präsentieren. Das CityLAB des Landes Berlin hat sich hier als Zwischennutzer etabliert. “

Es gibt zweifellos genug Platz, um kreativ zu sein: 307.000 m2 Gesamtfläche, von denen 205.000 m2 potenziell genutzt werden können. Das Flughafengebäude bietet eine Fläche von 9000 m2, auf der speziell Unternehmen und Start-ups aus der Kreativbranche sowie dem IT- und Kommunikationsbereich als potenzielle Mieter angesprochen werden.

Auch die Energieversorgung für dieses Gebäude soll der Zukunft folgen: Eine Solar- bzw. Photovoltaikanlage wird die Arbeitsplätze der Zukunft mit sauberem Strom versorgen.

Die Tempelhof GmbH kümmert sich aber nicht nur um die Zukunft dieses Bereiches. Auch die Vergangenheit soll an diesem historischen Standort eine wichtige Rolle spielen. Jutta Helm-Wenzler erläutert, wie die Tempelhof GmbH die Vergangenheit und die Zukunft des Geländes und des Gebäudes in Einklang zu bringen gedenkt: "Der Flughafen Tempelhof ist das größte Denkmal Europas, ein Architekturdenkmal, das die Weltgeschichte widerspiegelt. Schritt für Schritt soll das Gebäude zu einem Ort für Experimente und einem Stadtquartier für Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft, zu einem Ort für einzigartige Veranstaltungen, zu einer Adresse für kreative und innovative Angebote und zu einem touristischen Magneten werden. Wir werden das Gebäude für Besucher und für eine zukunftsorientierte Nutzung öffnen - ein Ziel für Menschen und Ideen. Auf diese Weise wird Tempelhof zu einem "lebendigen Denkmal". "Seine Geschichte wird so nicht in Vergessenheit geraten - dafür wird zum Beispiel ein Museum der Alliierten sorgen, das bis 2020/21 im Hangar 7 eingerichtet werden soll. Darüber hinaus ist eine Freiluftausstellung in Form einer Geschichtsgalerie auf dem 1,2 km langen Dach des Hangars geplant, die gleichzeitig einen atemberaubenden Blick über das Tempelhofer Gelände bietet. Auf diese Weise könnte der Flughafen Tempelhof zu einem Vorbild werden, bei dem eine denkwürdige Vergangenheit zu Recht neben eine sich schnell entwickelnde Zukunft gestellt wird. 

Enormes kreatives Potenzial in der Entwicklungsphase

Damit ist das Potenzial des ehemaligen Flughafens allerdings noch lange nicht ausgeschöpft. Laut Diplom-Ingenieurin und Geschäftsführerin der Tempelhof GmbH, Jutta Helm-Wenzler, ist noch wesentlich mehr geplant: „Der Flughafen Tempelhof ist einer der Zukunftsorte Berlins. Die Zukunftsorte sind zehn sehr heterogene Innovationsstandorte Berlins, die sich in unterschiedlichen Entwicklungsstadien befinden. Sie werden von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe bei der Vernetzung und Profilierung unterstützt. In Tempelhof geht es um experimentelle Nutzungen im Kreativbereich, um kreative Angebote für zukünftiges Arbeiten. Dies können selbstverständlich auch die Ansiedlung oder Präsentation von Lösungen im Bereich smarter Technologien sein. In diesem Jahr wird sich das CityLAB des Landes Berlin als Zwischennutzer an unserem Standort ansiedeln.“ Platz genug, um der Kreativität freien Lauf zu lassen, steht ohne Zweifel zur Verfügung: 307.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche, von denen 205.000 Quadratmeter als Nutzfläche potenziell nutzbar sind. Das Flughafengebäude hält 9.000 Quadratmeter Fläche bereit, wofür gezielt Unternehmen und Startups aus der Kreativwirtschaft, der IT- und Kommunikationsbranche als Mieter angelockt werden sollen. Im Zeichen der Zukunftsfähigkeit steht auch die Energieversorgung dieses Gebäudes: Eine Solar- beziehungsweise Photovoltaik-Anlage soll die künftigen Arbeitsplätze mit sauberem Strom beliefern.

Die Tempelhof Projekt GmbH befasst sich allerdings nicht nur mit der Zukunft des Feldes. Auch die Vergangenheit soll auf dem historischen Gelände weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Jutta Helm-Wenzler erläutert die Vision der Tempelhof GmbH für das Gelände und die Gebäude, die Vergangenheit und Zukunft in Einklang bringen: „Der Flughafen Tempelhof ist Europas größtes Baudenkmal, Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst und Spiegel der Weltgeschichte. Das Gebäude wird schrittweise zu einem Experimentierort und Stadtquartier für Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft, Location einzigartiger Events, Adresse, kreativer und innovativer Angebote und touristischer Magnet. Wir öffnen das Gebäude für Besucher und für zukunftsorientierte Nutzungen. Es wird Zielort für Menschen und Ideen. Tempelhof wird damit zum ‚Lebendigen Denkmal'. "Die Geschichte soll also nicht vergessen werden. Dafür sorgt zum Beispiel ein Alliiertenmuseum, das im Hangar 7 bis 2020/21 Einzug halten soll. Daneben ist auf dem 1,2 Kilometer langen Hangardach eine Freiluftausstellung in der Form einer Geschichtsgalerie geplant, die gleichzeitig einen atemberaubenden Ausblick auf das Tempelhofer Feld erlaubt. Der Tempelhofer Flughafen könnte somit zu einem Ort mit Vorbildcharakter werden, an dem eine denkwürdige Vergangenheit neben einer sich schnell entwickelnden Zukunft einen berechtigten Platz findet. 

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