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Kooperation und Innovation im Gründungs- und Technologie-Zentrum FUBIC

Der Stadtteil Dahlem gilt schon jetzt als einer der der bedeutendsten Technologiestandorte Berlins, in dem Wissenschaft und Forschung betrieben wird. Zu den „Platzhirschen“ gehören:

  • Die Freie Universität Berlin (FU)
  • Das Institut für Molekulare Genetik
  • Drei Institute der Max-Planck-Gesellschaft
  • Das Zuse Institut Berlin (ZiB)
  • Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung  

Jetzt soll ein neues Gründungs- und Technologiezentrum hinzukommen. Das „Business and Innovation Center next to Freie Universität Berlin Campus“ (FUBIC) entsteht auf dem ehemaligen Gelände des US-Hospitals in der Fabeckstraße 62 und soll bis 2020/21 fertiggestellt werden. Der zweitgrößte Gründungscampus ist ein attraktiver Standort für neue Unternehmen, um ihre innovativen Ideen umzusetzen.   

Geplant sind Büros, Labore, Konferenzräume und Co-Working-Spaces. Ein solches Forschungs- und Technologiezentrum bietet einen fruchtbaren Nährboden für die wirtschaftliche Zukunft, nicht nur Berlins, sondern für das gesamte Land. Hier entstehen künftig neue Produkte, Produktionsverfahren und vor allem neue Arbeitsplätze. Die insgesamt 60 bis 80 Firmen beschäftigen sich mit den sogenannten Life-Sciences wie zum Beispiel Botanik, Genetik, Molekularbiologie, Biochemie etc. und mit der Gesundheits- und Klimaforschung. Die auf 50 Millionen Euro geschätzten Investitionsgelder werden zu 90 Prozent durch öffentliche Fördermittel getragen. Die WISTA GmbH investiert die restlichen zehn Prozent in das Projekt.    

Startups und etablierte Unternehmerinnen und Unternehmer blicken zusammen in die Zukunft

Die konsequente Zukunftsorientierung dieses Projektes spiegelt sich auch in der Aufteilung zwischen etablierten und jungen Firmen wider: 60 Prozent des Zentrums sollen Gründerinnen und Gründern und 40 Prozent etablierten Unternehmen zur Verfügung stehen. Innovationsfreudigkeit, Kreativität und Erfahrungsreichtum von Jung und Alt können auf natürliche Weise miteinander fusionieren. Innovations- und Forschungsmöglichkeiten bieten sich auch dank der geographischen Nähe zur Universität an.

Gegenwärtige ökologische Aspekte im Hier und Jetzt dürfen dabei nicht vernachlässigt werden. Deswegen sind nachhaltige Energiekonzepte und eine effiziente Mobilität schon heute Teil des entstehenden Campus und des angrenzenden Gebietes. Das Quartier soll gleichzeitig als Testgebiet für autonome, mit regenerativer Energie betriebene Fahrzeuge dienen, wozu auch der öffentliche Nahverkehr mit einem entsprechenden Bussystem gehört. Eine neue Lichtsignalsteuerung sorgt dagegen für einen effizienteren Verkehrsablauf.  

Ein Zentrum in dieser Größenordnung benötigt viel Energie. Unter dem Namen „DECARB Berlin Südwest“ rief die WISTA-MANAGEMENT GmbH mithilfe einer Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft (BMWi) ein ehrgeiziges Energiekonzept ins Leben: Erneuerbare Energiequellen stellen die Energieversorgung des 50.000 Quadratmeter großen Campus und der unmittelbaren Umgebung selbst sicher. Insgesamt umfasst das Gebiet 250.000 Quadratmeter und schließt die Freie Universität Berlin und den Botanischen Garten mit ein. Dazu gehören eine entsprechende Infrastruktur sowie ein smartes Energie- und Stoffstrommanagement, welches sich den unterschiedlichen Bedürfnissen im Quartier anpasst. Die dadurch erhobenen Daten sollen ferner mögliche Hemmungen und Berührungsängste innerhalb des Stadtquartiers abbauen.

Herausforderungen und Möglichkeiten, die auf eine optimistische und forschungswillige Zukunft hindeuten.  

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