Visualisierung der Europacity, Bild: © CA Immo

Erhöhte Lebensqualität durch automatisiertes Parken in der Europacity Berlin

Auch eine lebendige und dynamische Stadt wie Berlin muss sich stets erneuern und weiterentwickeln. Dafür soll der neue Zukunftsort, die „Europacity Berlin“, sorgen. Dabei wird ein Bereich in der Nähe des Hauptbahnhofes, in dem politische und kulturelle Institutionen bereits ihr Zuhause haben, in Augenschein genommen. Für ein neues Stadtgefühl sollen unter anderem die Entstehung von 3.000 neuen Wohnungen, Büros mit Open-Space-Konzepten, die besonders für Startup-Unternehmen attraktiv sein sollen und Promenaden mit Arkaden, Restaurants und Grünflächen sorgen. Insgesamt entsteht ein Ambiente, das den Charme, die Kreativität und die Innovationen Berlins bündeln und widerspiegeln soll und vor allem die jahrelang brachliegende Fläche mit Leben füllt. Hört sich erst einmal gut an – doch was hat das mit dem Stadtverkehr zu tun?

Die Berliner Agentur für Elektromobilität (eMO) hat zusammen mit Fraunhofer FOKUS ein Konzept innovativer Mobilitätshubs entwickelt, das sich mit der Erschließung des neuen innerstädtischen Quartiers beschäftigt. Bedenkt man, dass auf einer Fläche von 61 Hektar, was circa 83 Fussballfeldern entspricht, 3.000 Wohnungen entstehen sowie weitere Gebäude und rund 16.5000 Menschen in den Büros arbeiten werden, kann man sich gut vorstellen, dass auch der Verkehr um die Europacity extrem zunehmen wird.Ein effizientes und intelligentes Verkehrsnetz kann die Lebensqualität enorm steigern und für Entspannung auf den Straßen rund um den neuen Zukunftsort sorgen.

Automatisiertes Parken für die Entlastung des Stadtverkehrs

Ein wichtiger Bestandteil einer solchen Verkehrsgestaltung sind entsprechende Parkmöglichkeiten, die es Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmern erleichtert, schnell einen angemessenen Parkplatz zu finden. Das kann vor allem in einer Großstadt häufig zu einer kaum zu bewältigenden Herausforderung werden, die mehr Fahrzeit, Benzin bzw. Energie in Anspruch nimmt und damit zu weiteren Umweltbelastungen führt. Sogenannte Mobilitätshubs, auch „Parkhäuser der Zukunft“ genannt, könnten an dieser Stelle Abhilfe schaffen.   

Die Überwachung des Parkraums, um Fahrer auf freie Parkplätze hinzuweisen oder Parkleitsysteme sind bald schon Teil der digitalisierten Verkehrsrealität. Das intelligente und automatisierte Parkhaus geht sogar noch mehrere Schritte weiter:

  • Reservierung von Parkplätzen
  • automatisiertes Parken (vom Befahren bis zum Verlassen des Parkhauses)
  • Entwicklung eines Mobilitätshubs mit Car-, Scooter- oder Bikesharing
  • Ladestationen für Elektroautos
  • Service für Autofahrerinnen und Autofahrer
  • eventuell sogar Fahrzeugpflege

Am sinnvollsten sind Elektroautos im Stadtverkehr zu nutzen, da sie Lärm und die Schadstoffbelastung reduzieren. Die Hubs als zentrale Orte machen diese Option wesentlich attraktiver und schaffen einen modernen, effizienten und bequemen Weg, um Parkraum zu schaffen und die Lebensqualität im betreffenden Stadtteil anzuheben.

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