Berlin bewirbt sich für Förderprogramm Modellprojekte Smart Cities

Das Land Berlin bewirbt sich als ein Modellprojekt für die zweite Staffel des Förderprogramms „Modellprojekte Smart Cities: Stadtentwicklung und Digitalisierung“ des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI). Das hat der Senat in seiner heutigen Sitzung auf Vorlage des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller beschlossen.

Die in diesem Jahr beginnende 2. Förderrunde steht unter dem Motto „Gemeinwohl und Netzwerkstadt/Stadtnetzwerk“.

Das Land Berlin bewirbt sich wie im Vorjahr um die Förderung der Modernisierung seiner Smart-City-Strategie sowie um die Förderung anschließender Umsetzungsprojekte. Das Motto der Berliner Bewerbung lautet: „Berlin lebenswert smart – die Stadt intelligent und menschengerecht digitalisieren“. Die Bewerbung sieht eine breite Beteiligung der Öffentlichkeit mit innovativen partizipativen Verfahren vor, orientiert sich an der Smart City Charta des Bundes, verortet das Thema „Smart City“ ressort- und ebenenübergreifend und hat das Ziel, dass die Erkenntnisse für andere deutsche Städte nutzbringend verwertbar sind. Die Strategie soll für die gesamte Stadt erarbeitet werden, die geplanten Modellprojekte haben teilräumliche Bezüge.

Das Fördervolumen beläuft sich bei einem Förderzeitraum von bis zu sieben Jahren erneut auf insgesamt 17,5 Mio. € (Höchstgrenze). Die Jurysitzung beim BMI zur Auswahl von zehn Bewerbungen für die 2. Förderrunde findet voraussichtlich Anfang September 2020 statt

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