EU Urban Agenda: Kommission fordert zum Mitmachen auf

Bis zum 30. Juni 2019 bietet die Europäische Kommission die Möglichkeit, mithilfe eines Onlinefragebogens Stärken, Schwächen und Verbesserungsvorschläge zur Weiterführung der Urbanen Agenda zu artikulieren.

Im Mai 2016 erfolgte mit dem Pakt von Amsterdam die Umsetzung der Urbanen Agenda für die EU. Ziel war es, ein Instrument zu schaffen, um EU-Politiken, die eine direkte Auswirkung auf die städtische Entwicklung vor Ort haben, "stadtverträglich" auszurichten.

In den vergangenen drei Jahren haben 14 Themenpartnerschaften ihre Arbeit aufgenommen, um für die Bereiche Gesetzgebung, Finanzierung sowie Wissens- und Erfahrungsaustausch, Änderungs- und Anpassungsbedarfe für EU-Politiken im Bereich der Stadtentwicklung zu erarbeiten. Somit ist es erstmals gelungen, dass Kommunen auf "Augenhöhe" in den Dialog mit der EU-Kommission, den Mitgliedstaaten, den Regionen und den Europäischen Verbänden treten und für kommunale Belange europäischen Handlungsbedarf formulieren konnten.

Derzeit laufen parallele Evaluierungen und Studien, die eine Auswertung der Urbanen Agenda ermöglichen und prüfen, in welcher Form diese nach Auslaufen der 14 Partnerschaften weitergeführt werden sollte. Die Ergebnisse werden Anfang 2020 erwartet.

Den Fragebogen erreichen Sie bis zum 30. Juni 2019 unter folgendem Link: https://ec.europa.eu/eusurvey/runner/UAEU_consultation